EHC hält gegen Schweinfurt lange gut mit, verliert am Ende aber deutlich
Auch wenn das Ergebnis etwas anders vermuten lässt, konnte man beim EHC mit dem zweiten Testspiel durchaus zufrieden sein. Am Ende stand zwar ein deutlicher Sieg für die Gäste, die letztlich aber erst in der Schlussphase den Sack zumachen konnten und mit einem effektiven Powerplay den Unterschied machten.
Spielerisch bekamen die über 500 Zuschauer eine weitgehend ebenbürtige Bayreuther Mannschaft zu sehen, bei der EHC-Coach Steffens auf die erkrankten Jeremy Boulanger, Dennis Schönberger und Benedikt Aschenbrenner hatte verzichten müssen. Im Tor stand diesmal Maximilian Schmidt.
Nach ausgeglichenem Beginn nutzten die Schweinfurter eine Überzahlsituation zur Führung und erhöhten vor der ersten Pause noch auf 0:2. Das Mitteldrittel hatte gerade erst angefangen, als der ehemalige Bayreuther Nedved im Powerplay das dritte Tor für die Gäste erzielte, ehe der EHC wenig später durch Jan Zedek zurückschlagen konnte. Es folgten nun Möglichkeiten auf beiden Seiten, die zunächst Schweinfurt und dann Bayreuth durch Toni Herold jeweils einen weiteren Treffer einbrachten. Die Vorentscheidung fiel im letzten Abschnitt durch das dritte Powerplaytor der Mighty Dogs an diesem Abend. Kurz vor dem Ende machte das Team aus der Bayernliga das Resultat dann mit zwei weiteren Toren deutlicher, als es aufgrund der Spielanteile hätte sein müssen.
Weiter geht’s mit der Vorbereitung am kommenden Wochenende mit zwei Auswärtsspielen: Samstag in Schönheide, am Sonntag in Schweinfurt.
EHC Bayreuth – ERV Schweinfurt 2:7
Tore:
0:1 (06.) Alksnis
0:2 (12.) Donins,
0:3 (22.) Nedved
1:3 (23.) Zedek (Breyer, Lüsch),
1:4 (30.) Asmus,
2:4 (34.) Herold (Lassan),
2:5 (50.) Asmus
2:6 (55.) Alksnis,
2:7 (56.) Pribyl
Strafzeiten:
Bayreuth: 22 Minuten
Schweinfurt: 20 Minuten
Zuschauer: 539