Auch das zweite Derby geht an Bayreuth

5 : 6 n.V.

ERSC Amberg „Wild Lions“

 

EHC Bayreuth "die Tigers"

Aufstellung:  

Engmann, Hüttner – Hausner, Koppitz, Schmitt, Fabig, Dolezal, Roth, Schopper – Meier, Vlach, Troglauer, Billinger, Köbele, Söllner, Huber, Aukofer, Krieger;

 

Müller M., Dünkel – Müller F., Pajk, Maier, Pleger V., Weise, Zizka, Zimmer, Mayer, – Geigenmüller, Natzi, Eissner, Trolda, Hausauer, Jalalian, Pleger N;

Tore:



1:2 (22.) Schmitt (Köbele, Krieger)
2:2 (23.) Troglauer (Köbele, Hausner)
3:2 (25.) Köbele (P)
4:2 (29.) Schmitt (Köbele, Vlach)
5:2 (35.) Huber (Köbele, Schopper)

 

0:1 (15.) Zimmer (Mayer)
0:2 (17.) Mayer (Geigenmüller, Müller)

 

 

5:3 (39.) Maier (Müller, Geigenmüller)
5:4 (43.) Eissner (Geigenmüller)
5:5 (57.) Pleger (Zimmer, Trolda)
5:6 (64.) Geigenmüller (Pajk)

Strafen:

20 Minuten

 

18 Minuten

Zuschauer: 

630

 

 

In einem irren Spiel konnte unser EHC am Sonntagabend den ersten Auswärtssieg der Saison perfekt machen und damit auch das zweite Derby am Wochenende für sich entscheiden.

Der Derbysieg gegen Selb am Vorabend hatte die Bayreuther offenbar beflügelt, jedenfalls erweckte das erste Drittel in Amberg diesen Eindruck. Unsere Mannschaft spielte gegen den Topfavoriten von Beginn an ein Eishockey, das nicht annähernd als Landesliganiveau zu erkennen war. Die Amberger ihrerseits waren davon sichtlich überrascht. Folgerichtig nutzte Marco Zimmer in der 15. Minute die erste Überzahlsituation zur Führung, die Sebastian Mayer zwei Minuten später, ebenfalls im Powerplay, zum 0:2 ausbauen konnte. Somit ging die Heimmannschaft sichtlich schockiert in die erste Pause.

Dieser Zustand hielt im zweiten Durchgang nicht lange an. Die Amberger kamen hochmotiviert aus der Kabine und starteten einen wahren Sturmlauf. In der 22. Minute nutzten sie ein Powerplay zum Anschlusstreffer durch Schmitt und nur eine Minute später erzielte Troglauer den Ausgleich. Als Köbele in der 25. Minute einen Penalty verwandelte, hatten die Hausherren das Spiel gedreht. Die Bayreuther versuchten umgehend wieder den Ausgleich zu erzielen, mussten jedoch in einer doppelten Unterzahlsituation das 4:2 hinnehmen. Als Huber in der 35. Minute nach einem Konter auf 5:2 erhöhte, glaubten sich die Heimfans bereits auf der Siegerstraße, doch der EHC gab nicht auf und konnte kurz vor der zweiten Pause durch Christopher Maier auf 3:5 verkürzen.

Im letzten Drittel machten unsere Bayreuther Jungs von Beginn an Dampf und erzielten kurz nach Wiederbeginn den Anschluss, Torschütze war Youngster Max Eissner. In der Folge wogte die Partie teilweise wild hin und her, der EHC suchte den Ausgleich, Amberg versuchte durch Kontermöglichkeiten die Vorentscheidung erzielen, scheiterte jedoch bei einigen Kontern am starken Max Müller. Drei Minuten vor dem Ende schließlich erzielte Nicolai Pleger den hochverdienten Ausgleich und versetzte die 60 mitgereisten Fans in Extase.

Nach Ablauf der regulären Spielzeit lautete der Spielstand 5:5, das bedeutete Overtime. Diese wird nun auch in der Landesliga mit einer Dauer von fünf Minuten und mit jeweils drei Feldspielern pro Mannschaft gespielt. In der Verlängerung war zunächst Amberg am Drücker und hatte drei hochkarätige Tormöglichkeiten, die allesamt von Max Müller vereitelt wurden. Dann kam Andreas Geigenmüller. Er landete in der 64. Minute den entscheidenden Treffer, und der Jubel bei den Bayreuther Spielern und ihrem Anhang kannte keine Grenzen mehr.

Damit ging ein für den EHC sehr erfolgreiches Derbywochenende zuende. Wohl nur die Optimisten hatten den Bayreuthern eine Ausbeute von fünf Punkten zugetraut, doch unsere Mannschaft hat spätestens jetzt gezeigt, dass sie es mit jedem Gegner in der Liga aufnehmen kann.

Am kommenden Samstag geht es weiter, Gegner im Heimspiel ist dann der ESC Vilshofen.

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- sr -

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